Eine Kategorie »Sonstiges« zu nennen, verrät eine gewisse Ratlosigkeit. Aber es fällt mir leider kein anderer Begriff für die »sonstigen Dinge« meines Berufslebens ein. Allerdings hat vieles davon mit Schreiben zu tun – ein treffender Name wäre vielleicht »Bauchladen Texte«.

Ich schreibe Beiträge für Zeitungen und Zeitschriften.

Einige Beispiele:
  • Die Geschichte der Simone Touseau aus Chartres. (Hintergrundartikel zu Robert Capas Foto Chartres16 august 1944). In: Frankfurt Allgemeine Zeitung, 6. August 2014
  • A Star is born. Der Norwegerstern.
    In: » Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 26. 11. 2013
  • So verloren die Kinder des Lebensborns ihre Geschichte. Filmkritik „Zwei Leben“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.09.13
  • Geeint im Schmerz. Norwegen nach dem 22. Juli.
    In: » NZZ am Sonntag, 31. Juli 2011, S. 18/19.
  • Blinddarm: Operation an einem Symbol?
    In: Psychologie Heute 11/1988
  • Wir wollen, was wir wollen sollen. Interview im Sonderheft Frauen und Schönheit von Psychologie Heute. März 1992
  • No body is perfect.
    In: » NZZ Folio Nr. 5, Mai 1993
  • Von allen guten Geistern besessen. Porträt von Luisa Francia.
    In: » NZZ Folio Nr. 7, Juli 1994
  • Das Essen soll leicht, locker, bunt und lustig sein. Über logistische und kulinarische Probleme der Bordverpflegung. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15. Mai 1996 (Reiseblatt)
  • Die Liebe in den Zeiten des Krieges. Das Schicksal der »Deutschenmädchen«. In: Frankfurter Rundschau, 3. Oktober 1998
  • »Die deutsche Frauenehre beschmutzt«. Geschichte einer verbotenen Liebe im »Dritten Reich«. In: Frankfurter Rundschau, 4. März 2000
  • Schattendasein der Feindeskinder. Die Nachkommen der Wehrmachtssoldaten in den ehemals besetzten Ländern.
    » Neue Zürcher Zeitung, 17./18. Januar 2004
  • Die ersten Europäer. Es gibt nicht nur die eine Wahrheit: Wehrmachtskinder wollen erforscht werden. FAZ, Feuilleton, 13. September 2005
  • Das Ei, das den Atlantik überquerte. mare No. 86, Juni 2011. (Ein Teil des Textes kann man hier lesen)

Ich schreibe Beiträge für Anthologien.

Zum Beispiel:
  • Krimis, SickLit und Steampunk. Genre-Übersetzungen. In: Katrin Harlaß (Hg.) Handbuch Literarisches Übersetzen BdÜ. Fachverlag 2015
  • Smoke got in our eyes. Erinnerungen an Bergneustadt. In: Helga Pfetsch (Hg.) Souveräne Brückenbauer. 60 Jahre Verband der Literaturübersetzer (VdÜ). Sprache im Technischen Zeitalter, Köln 2014, S. 209 - 222.
  • Perfekt ist nicht genug. In: R. Stäblein (Hg.) Moral. Erkundungen über einen strapazierten Begriff. Bühl-Moos 1993
  • Nicht ungeschoren davonkommen. In: Freibeuter 67, März 1996. (Wagenbach Verlag, Berlin)
  • Nur die Liebe zählt. In: liebe.komm. Botschaften des Herzens. Katalog zur Ausstellung Liebe.komm. Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main. Eröffnung am 14. Februar 2003
  • Das Poesiealbum. Sammlung von Sprüchen und Gedanken zur Liebe. Veröffentlicht im Katalog sowie in der Austellung liebe.komm. Museum für Kommunikation Frankfurt am Main, Eröffnung am 14. Februar 2003
  • Alles Körper oder was? Schön sein – wie wichtig ist das eigentlich? Podiumsgespräch im Rahmen der Werkstatt Körper – Sexualität – Sport. In: Ihr sollt ein Segen sein. Ökumenischer Kirchentag 2003. Gütersloh 2004
  • Besatzungskinder and Wehrmachtskinder: Germany's War Children. In: Kjersti Ericsson and Eva Simonsen (Hg.), Children of World War II. The Hidden Enemy Legacy. Berg Publishers, London 2005
  • Wehrmachtskinder in Europa. In Hartmut Radebold, Gereon Heuft, Insa Fooken (Hrsg.), Kindheiten im Zweiten Weltkrieg: Kriegserfahrungen und deren Folgen aus psychohistorischer Perspektive. Verlag Juventa 2006
  • Reisebüro Wehrmacht. Deutsche in Norwegen 1940–1945. In: Doris Tillmann und Sonja Kinzler (Hrsg.) Nordlandreise. Geschichte einer touristischen Entdeckung. Mare Verlag 2010
Für drei meiner Übersetzungen, die mir zum Zeitpunkt ihres Erscheinens wichtig waren und es bis heute sind, habe ich jeweils ein Nachwort geschrieben:
  • Judith Barrington: Wiederbelebung. edition fünf 2014. (Das Nachwort trägt den Titel In Bewegung bleiben, um den Halt nicht zu verlieren. Wege der Trauer in Judith Barringtons Wiederbelebung.)
  • Evelyn Scott. Auf der Flucht. Frankfurt am Main 1991
  • Edvard Hoem, Heimatland.Kindheit. Insel Verlag 2009. (Das Nachwort trägt den Titel Die Pflichten des Hoferben)

Ich schreibe Rundfunkfeatures.

Hier einige Beispiele. Die meisten Features wurden auch von anderen Sendern übernommen:

Über Schönheitsideale

  • Perfekt ist nicht genug. Zur Konjunktur der Körpermoden. Erstsendung 28. Januar 1992, Hessischer Rundfunk, 2. Programm, Abendstudio. (60 Minuten)
  • Vom Leib zum Body. Erstsendung 18.6.1995, Hessischer Rundfunk, im Rahmen der Reihe: Welt im Whirlpool, HR 1. (30 Minuten)
  • Weltweit: Muster Michael Jackson? Die Globalisierung der Schönheitsideale; Saarländischer Rundfunk 2. August 2004. (26 Minuten)

Über Themen im Umkreis meiner Bücher zum Zweiten Weltkrieg

  • So muß ich lieben den verhaßten Feind. Erstsendung 17. Januar 1999, Hessischer Rundfunk, 2. Programm, Abendstudio. (60 Minuten).
    Über die europäischen Geliebten der Wehrmachtssoldaten
  • Schreiben und Schweigen im Krieg. HR 2 28. April 2000 (15 Minuten).
    Über Feldpostbriefe
  • Der Vätersucher. Detektiv der Kinder deutscher Wehrmachtssoldaten im Ausland. HR 2; 11. Mai 2002. (30 Minuten).
  • Ich habe immer gewartet, dass er wiederkommt. Über die Freundinnen der Wehrmachtssoldaten. SWR 2, Der Rede wert. 20. Februar 2004. (55 Minuten)
  • Kollaboration in Norwegen 1940 – 1945; Sendereihe: Hitlers Handlanger, 1. August 2004. (55 Minuten)

Über Norwegen:

  • Look to Norway. Kommentar zu den Attentaten von Oslo und Utøya. Deutschlandfunk, Themen der Woche, 30. Juli 2011.
    » Zum Anhören als MP3
  • Spurensuche – Eine Reise in die deutsch-norwegische Vergangenheit. Hessischer Rundfunk, 1. Programm, 25. Dezember 2000 (55 Minuten)
  • Feuer in der kalten Nacht. Reisesendung über die norwegische Küstenstadt Ålesund, Deutschlandfunk, Sonntagsspaziergang; 22. Feb 2004 (15 Minuten)
  • Die deutschen »Gastarbeiter« in Norwegen. Hessischer Rundfunk, 2. Programm. Sendereihe: Arbeit im europäischen Vergleich. 30. April 2004. (15 Minuten)
  • Flaggen und Trachten, Würstchen und Eis. Oslo am norwegischen Nationalfeiertag; Deutschlandfunk, Sendereihe Sonntagsspaziergang, 16. Mai 2004. (15 Minuten)
  • Notizen aus einem merkwürdigen Land am Rande Europas; Feature Hessischer Rundfunk, 2. Programm. 13. November 2005. (50 Minuten)

Ich bin Reisejournalistin.

Einige Jahre lang war ich freie Mitarbeiterin einer Fachzeitung der Tourismusbranche. Einiges zu Reiseberichten steht auch unter der Überschrift Rundfunkfeatures.
Außerdem:
  • Indien im Sucher. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. März 1995, S. R5 (Reiseblatt).
  • Vorsicht, Foto. In: Geo Saison, Dezember 1995
  • Es geht immer ein Zug. Durch Norwegen mit öffentlichen Verkehrsmitteln. In: Frankfurter Rundschau, 19. Juli 1997, S. M3.
  • Grabsteine des deutschen Traums. Der Atlantikwall in Norwegen. FAZ, Reiseblatt. 9. Februar 2006.
  • Norwegen – Im Land der glücklichen Menschen. In Momentum. Magazin für Zeitzeugen & Momentaufnahmen. 1/2009.
    » PDF ab Seite 18

Ich halte Vorträge.

Zum Beispiel:
  • Die Frau im melancholischen Garten. Evangelisches Bildungswerk, Frankfurt/Main Sommer 1989. (Ein Vortrag über die steinernen Frauen auf europäischen Friedhöfen des 19. Jahrhundert.)
  • Das Bildnis der Michael Jackson. Schönheitsoperationen und Medien. Evangelisches Bildungswerk, Frankfurt/Main Februar 1990, auch im Frankfurter Literaturhaus in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Filmhaus, 12. Dezember 1991
  • Welchen Frauenkörper braucht unsere Gesellschaft?; Vortrag bei der Kultur- und Fachtagung »Der manipulierte Körper«; veranstaltet von der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich. 22. Juni 2001
  • Der Umgang mit dem »Problem« Kriegskinder in Norwegen und in Deutschland, 1940 – 2001. Seminar der Willy Brandt-Stiftung anlässlich der Verleihung des Willy Brandt-Preises; Berlin, 4. Juli 2001
  • Wer die Mutter verachtet, schikaniert ihr Kind. Vortrag beim 7. Historikertreffen des Vereins Fantom und der Wehrmachtsauskunftsstelle Berlin, 28. und 29. Oktober 2002; Tagungsthema: Kinder des Krieges
  • War children in Germany – what do Germans know about their Besatzungskinder? Vortrag bei der War Children Conference des von der norwegischen Regierung in Auftrag gegebenen Forschungsprojektes ‚Krigsbarnas oppveksvillkår’, Oslo 15. – 17. November 2002
  • Die verfehmte Freundin. Vortrag bei einer öffentlichen Sitzung des Seminars Krieg und Nachkriegs in der skandinavischen Literatur (Prof. Uwe Englert). Skandinavistisches Seminar der Frankfurter Goethe-Universität, 12. Februar 2004
  • Ich hatte schon so etwas geahnt ... Materielle Beweise einer vertuschten Biographie. Vortrag beim 10. Historikertreffen des Vereins Fantom und der Wehrmachtsauskunftsstelle Berlin, 24. und 25. Oktober 2005; Tagungsthema: »Gelebte Forschung und erforschtes Leben«
  • Alltagsbeziehungen zwischen Deutschen und Norwegern während der Besatzungszeit und die Reaktionen der norwegischen Gesellschaft nach 1945. Vortrag im Rahmen des Seminars Besatzungsgeschichte als Gegenstand binationaler Erinnerungskultur; BERLIN 26. – 28. Januar 2007. Veranstalter: Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin/ Center for Studies of Holocaust and Religious Minorities in Norway, Oslo/ Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. Berlin
  • Nach Norwegen bitte hier lang! Vortrag über Norwegen bei einer Tourismus-Tagung des Staatlichen Norwegischen Fremdenverkehrsamtes (Innovation Norway). Nordische Botschaften, Berlin; Oktober 2007
  • Gebrauchsanweisung für Norwegen. Vortrag bei der offiziellen Eröffnung der Ausstellung: Nicht nur Lachs und Würstchen. Hundert Jahre deutsch-norwegische Begegnungen; Kunsthalle Rostock, 20. Februar 2008
  • Reisebüro Wehrmacht. Deutsche in Norwegen 1940 – 1945. Ein Vortrag im Rahmen der Wanderausstellung »Nordlandreise. Die Geschichte einer touristischen Entdeckung.« Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum 23. 09. 2010, Deutsches Schifffahrtsmuseum Bremerhaven, 15. Februar 2011. (Ein Vortrag über die Sicht der in Norwegen stationierten Wehrmachtssoldaten auf Norwegen.)

Ich gebe Anthologien heraus.

  • Weihnachtspunsch und Sternenzauber. Die schönsten Geschichten und Rezepte. Pendo Verlag 2012 Herausgabe zusammen mit Regine Elsässer und Ursula Heinzelmann.
  • »Elche unterm Weihnachtsbaum«. Skandinavische Weihnachtsgeschichten. Pendo Verlag 2009. Herausgabe zusammen mit Regine Elsässer
  • »Weihnachtsglanz im Winterwald«.Die schönsten Geschichten, Bräuche und Rezepte aus unserer Heimat. Pendo Verlag 2011. Herausgabe zusammen mit Regine Elsässer.

Ich arbeite beratend an Fernsehfeatures mit.

  • Wissenschaftliche Beratung, Archivrecherche in Norwegen und Dänemark, Kontakte zu Zeitzeug/innen und Wissenschaftler/innen, Reisebegleitung mit Übersetzungen, Archivrecherche vor Ort usw. für die Dokumentation »Ich liebte den Feind« von Barbara Brecht und Barbara Duttenhöfer. Erstausstrahlung: SWR 17.2.2001
  • Wissenschaftliche Beratung und Rechercheassistenz für die Dokumentation Deutschenkinder in Norwegen von Erika Fehse. Erstsendung WDR Fernsehen 30. Oktober 2006, in der Reihe Mein Vater, der Feind

Ich bin Ghostwriterin.

Hierzu muß ich – aus naheliegenden Gründen – die Beispiele schuldig bleiben.
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